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25.10.2014

Noch schnellere Hilfe möglich

Segen für den neuen Mannschaftstransporter der Feuerwehr

Patersdorf. Die Freiwillige Feuerwehr Patersdorf ist mächtig stolz auf ihr neues Gefährt - den roten Mannschaftstransporter.
Bei einer Feier im Feuerwehrhaus blickte Kommandant Markus Weiß auf die Beschaffung zurück, Pater Philip segnete das neue Auto.
Viele Ehrengäste waren zur Feier gekommen, für die die Frauen Kaffee und Kuchen gestiftet hatten. Walter Marchls Ehefrau Daniela Marchl hatte dafür das Einsatzfahrzeug und die Tische dekoriert sowie eine Kerze mit dem neuen Fahrzeug gestaltet.
Kommandant Markus Weiß erinnerte daran, dass sich die Vorstandschaft im März des Jahres 2013 einigte, einen Antrag an die Gemeinde Patersdorf auf Kauf eines Kleinbusses zu stellen. Anlass war die steigende Zahl an Einsätzen gerade an der Einmündung der Bundesstraße 11 in die Bundesstraße 85 und die wesentliche Erweiterung des Einsatzgebietes durch die Integrierte Leitstelle in Straubing. Durch die verkehrstechnisch gute Lage wird die Feuerwehr Patersdorf immer mehr zu einem Stützpunkt. Schnell und einfach sind mit dem neuen Auto viele Dienste zu bewerkstelligen, darunter Absichern von Einsatzstellen, Fahrten zu Lehrgängen, Jugendarbeit und Versorgungsfahrten. Im Gemeinderat wurde der Antrag einstimmig angenommen. Nach langen fachmännischen Erörterungen einigten sich die Gremien: Der Kleinbus wurde bei Opel Greiner gekauft. Die qualifizierte Bestückung übernahm die Spezialfirma Furtner und Ammer. Mit Hilfe von Oberinspektor Willibald Leidl wurde das Gesuch an die Regierung von Niederbayern gerichtet. Befürwortet wurde dieses auch von Kreisbrandrat Hermann Keilhofer. Damit konnte ein Zuschuss in Höhe von 10 500 Euro gesichert werden. Am 22. November 2013 bereits konnten die Angebote im Rathaus geöffnet werden. Mit der praktischen Ausrüstung durch die Firma Furtner und Ammer kann nun der Dienst an der Bevölkerung noch effektiver geleistet werden. Ferner wird der Einsatz der Freiwilligen noch sicherer.
Pater Philip ging kurz auf die Sicherheit im Einsatz für die Gemeinschaft ein. Gemeinsam beteten die Teilnehmer, dass der Bus die Ehrenamtlichen zu den Einsätzen und gesund wieder zurückbringen möge. Dann segnete der Geistliche mit Weihwasser den Bus von außen und von innen.
Bürgermeister Willi Dietl freute sich über die unkomplizierte Abwicklung des Projektes. Der Finanzierungsplan sei auch für die Gemeinde zu schultern. Als Hausherr übergab er den Schlüssel an den Kommandanten. Kreisbrandrat Hermann Keilhofer erinnerte, dass die technischen Voraussetzungen für die Feuerwehren sich rapide verändern. Gerade am Knoten Patersdorf seien Hilfen nicht einfach und bisweilen auch gefährlich. Mit der wichtigen Lichtgiraffe habe Patersdorf ein Alleinstellungsmerkmal. „Ich danke allen Feuerwehrlern für den uneigennützigen Gemeinsinn. Der Gemeinde und dem Gemeinderat spreche ich meine Anerkennung aus“, meinte der Kreisbrandrat. Mitarbeiter Hans de Vigneux von der Firma Furtner und Ammer lobte die tadellose Zusammenarbeit. Gemeinsam feierten die Gäste und die Patersdorfer den neuen Bus.



EHRENGÄSTE
Eingangs begrüßte der 1. Kommandant die Ehrengäste: Pater Philip, Bürgermeister Willi Dietl, Gemeinderäte und Willi Leidl von der Verwaltung, Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandmeister Thomas Märcz, Hans de Vigneux von der Firma Furtner und Ammer, Martin Haidn von den Helfern vor Ort. Als verdiente Mitglieder der Patersdorfer Feuerwehr hieß er willkommen: Fahnenmutter Agnes Petersamer, Ehrenkommandant Alois Weiß, Festleiter Michael Kauschinger sen., alle Ehrenmitglieder und Senioren der Wehr. - Text: pnp/lemberger johann

(Fotos FF Patersdorf)