Gerätehäuser
Fahrzeuge
Einsätze
Einweihung TS 10/12

16.10.2004

Patersdorf
(rs). Nach 25 Jahren hat die Feuerwehr wieder eine neue Tragkraftspritze erhalten. „Hoffentlich hat die Spritze möglichst wenig Einsätze“, sagte Bürgermeister Franz Plötz bei der Einweihung, betonte aber gleichzeitig, dass die Feuerwehr für Brandfälle bestens gerüstet sei.
Zur Weihe der neuen Tragkraftspritze TS 8/8, Marke Magirus, konnte Feuerwehr-Vorsitzender Hans Stöger neben Pater Thomas auch Ehrenkreisbrandinspektor Reinhard Vieltorf, Ehrenkreisbrandmeister Ludwig Kilger, Fahnenmutter Agnes Petersamer, Ehrenkommandant Alois Weiß, den Festleiter Michael Kauschinger sen. sowie 1. Kommandant Pfahler von der Feuerwehr Zell begrüßen. Die Pumpe wurde von Anna Tremmel für die Weihe schön dekoriert.
Bereits 1995 wurde der Kauf einer neuen Pumpe von der Vorstandschaft der Feuerwehr Patersdorf überlegt, blickte Stöger zurück. Da sie aber noch gut in Schuss war, traten immer andere Anschaffungen in den Vordergrund. 1997 wurde aus eigenen Mitteln der Feuerwehr das Mehrzweckfahrzeug angeschafft. Im Jahr 2003 wurde dann der Antrag vom Gemeinderat einstimmig befürwortet. Am 29. Juli wurde die neue Tragkraftspritze der Feuerwehr übergeben.
Für die Gemeinde war die Anschaffung erschwinglich, da sich die Feuerwehr Patersdorf finanziell am Kauf beteiligte und ein Zuschuss vom Staat gewährt wurde. Stöger hofft, dass diese Beteiligung und die vielen Sachen, die von der Feuerwehr selbst investiert werden, als Entlastung angesehen werden.
Nachdem Pater Thomas den Segen erteilt hatte, wurde die Tragkraftspritze von Bürgermeister Franz Plötz offiziell in Dienst gestellt. „Nur mit einer guten Ausrüstung kann bestens geholfen werden“, betonte Plötz. Die Geräte würden durch die Gerätewarte immer bestens gepflegt. Auch mit der Finanzierung zeigte sich der Bürgermeister sehr zufrieden.
Kommandant Ludwig Muhr versicherte, dass die Feuerwehr das neue Gerät pfleglich behandeln werde, die Ausbildung an der neuen Tragkraftspitze läuft bereits. Die Gerätewarte würden sich bemühen, dass auch die neue Pumpe wieder wie ihre Vorgängerin 25 Jahre hält. Der Kommandant: „Die Feuerwehr ist glücklich, wieder auf dem neusten Stand der Technik zu sein“.