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Bericht zu Einsatz 2018/13

Patersdorf/Achslach

Großeinsätze im Landkreis Regen: Zwei Brände durch Blitzschlag

Ein heftiges Gewitter hat am Donnerstagnachmittag kurz nacheinander zu Blitzeinschlägen in zwei Wohnhäusern im Landkreis Regen geführt. In der Gemeinde Patersdorf brannte ein Haus komplett nieder, im zweiten Fall blieb es bei einer rauchenden PV-Anlage in Achslach.
In Knabenhof in der Gemeinde Patersdorf wurde um 15.45 Uhr Großalarm ausgelöst, nachdem dort ein Ferienhaus komplett in Flammen stand. Ein Anwohner berichtet, dass er die Druckwelle des Blitzschlages förmlich gespürt habe. Als er wenig später zu dem Haus kam, brannte es bereits lichterloh. Das Gebäude gehört einer Familie aus dem Münchner Umland und war zur Brandzeit unbewohnt. Flammen schlugen aus dem Dachstuhl, eine dunkle Rauchsäule war weithin sichtbar. Der Großeinsatz der Feuerwehren gestaltete sich schwierig.
Der Augenzeuge berichtet weiter von Brettern, die durch die Energie des Feuers in die Umgebung geschleudert wurden. Die Feuerwehren bekamen den Brand mit vereinten Kräften unter Kontrolle, allerdings gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Der Schaden geht nach ersten Schätzungen in die Hunderttausende. Das Unwetter stand zur Brandzeit gut eineinhalb Stunden regelrecht auf der Stelle im Raum Patersdorf und ließ nach dem Gewitter einen Dauerregen folgen, der den Einsatz ebenfalls beeinträchtigte.

Zweiter Feuerwehralarm nur 20 Minuten später

Keine 20 Minuten später wurde erneut ein Feuerwehralarm in der Region ausgelöst. Im Hochbergweg am Rand von Achslach war, ebenfalls nach einem Blitzschlag, Rauch am Dach eines Hauses in Alleinlage wahrgenommen worden. Auch in diesem Fall rückten mehrere Feuerwehren in aller Eile an, doch konnte bald Entwarnung gegeben werden. Ein Blitz hatte nach erster Erkenntnis am Einsatzort in eine Photovoltaikanlage eingeschlagen und vermutlich die Elektronik zum Schmoren gebracht. Die Feuerwehren brauchten nicht mehr einzugreifen, der genau Schaden wird noch ermittelt.
Text und Foto: PNP/HF