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Viechtach 29. September 2018 - Viechtacher Bayerwald-Bote

Jugendflamme für den Nachwuchs

Leistungsprüfung erfolgreich absolviert – Achslacher Feuerwehr wieder vorzüglicher Gastgeber

Achslach. Das eifrige Training über mehrere Tage hin hat sich gelohnt: 22 Jugendliche der Feuerwehren aus dem Bereich von Kreisbrandmeister Thomas Märcz können jetzt stolz sein auf ihr Leistungsabzeichen „Jugendflamme“.
Unter den prüfenden Blicken der Schiedsrichter, Kreisbrandmeister-Jugend Martin Sterl aus Regen, Kreisbrandmeister Thomas Märcz aus Ruhmannsfelden, Markus Weiß aus Patersdorf, sowie Achslachs langjährigem Kommandanten Hans Helmbrecht und vor den Augen von Achslachs Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner haben sie am Samstag in den Stufen 1 bis 3 erfolgreich ihre Leistungsprüfungen abgelegt. Teilgenommen haben Mädchen und Burschen der Jugendfeuerwehren aus Patersdorf (6 x Stufe 3), Ruhmannsfelden (3 x Stufe 1), Triefenried (2 x Stufe 3), Lämmersdorf (1 x Stufe 1, 1 x Stufe 2, 1 x Stufe 3) und die gastgebende FW Achslach (4 x Stufe 1, 1 x Stufe 2, 3 x Stufe 3).
Prüfungsstätte war – wie schon auch in den vergangenen drei Jahren – der Achslacher Sportplatz, „da hier optimale Verhältnisse herrschen“, lobten die übergeordneten Führungskräfte, Landkreis-Jugendwart und KBM Sterl und KBM Märcz, in ihren Grußworten übereinstimmend. Ihr Dank galt insbesondere Achslachs Jugendwart Stefan Edenhofer mit seinem Team, welche die Leistungsprüfung mustergültig vorbereitet hatten. Ferner freuten sie sich über die Anwesenheit von Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner „als ein Zeichen der Wertschätzung der Feuerwehrorganisation“. Nachdem sie ebenfalls die Teilnehmer begrüßt hatte, verfolgte das Achslacher Gemeindeoberhaupt nicht nur aufmerksam das vierstündige Prüfungsprogramm, sondern zeigte auch Präsenz bei der abschließenden Verleihung der Leistungsabzeichen.
Der Zweck der Jugendleistungsprüfung ist der Nachweis von Grundkenntnissen des Feuerwehrdienstes, der Fahrzeug- und Gerätekunde und der Kenntnisse über die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sowie der Ersten Hilfe. Je nach Schwierigkeitsgraden der abzulegenden Stufe galt es etliche Prüfungen zu bestehen. Dabei mussten die Teilnehmer in verständlicher Formulierung einen Notruf absetzen, das Anfertigen von Knoten und Stichen beherrschen, die Handhabung von Verteiler, Strahlrohr, B- und C-Schlauch ferner von Kleinlöschgeräten unter Beweis stellen. Schließlich galt es auch, sich sportlich zu bewähren. Bei einem Staffellauf – wobei das Strahlrohr als Staffelholz diente – wurde die körperliche Fitness getestet. Text und Foto: pnp/eb




Viechtach 18. September 2018 - Viechtacher Bayerwald-Bote

Feuerwehr-Nachwuchs beweist sein Wissen

Mehr als 170 Jugendliche aus knapp 30 Feuerwehren legen in Teisnach den Test ab

Teisnach. Zum Auftakt der „Feuerwehr-Aktionswoche“ in Bayern (15. bis 23. September) hat der Kreisjugendfeuerwehrverband Regen die Jugendfeuerwehren am Freitagabend zum Wissenstest eingeladen. 174 Jugendliche und Heranwachsende aus 28 Feuerwehren überwiegend aus dem Bereich Viechtach (für den „Ost-Bereich“ findet die Prüfung erst am kommenden Freitag in Zwiesel statt) waren dabei angetreten.
Es galt, in den verschiedenen Leistungsstufen Kenntnisse zum Thema „Fahrzeug- und Gerätekunde“ unter Beweis zu stellen – und am Ende hatten alle die Prüfung erfolgreich absolviert. Ausrichter der Veranstaltung war die Feuerwehr Kaikenried, die mit der ortsnahen Teisnacher Mehrzweckhalle einen idealen Austragungsort gefunden hatte.
Eingangs hatten sich die jungen Damen und Burschen in ihren schmucken Uniformen allerdings erst einmal vor dem Teisnacher Feuerwehr-Gerätehaus versammelt. Nach einem schmissigen Ständchen vom Feuerwehr-Spielmannszug wurden sie wie auch ihre Jugendwarte, Kommandanten, Ausbilder und weiteren Betreuer, die sie in den letzten Wochen und Monaten bestens auf diesen Test vorbereitet haben, der „Hausherr“ Bürgermeister Daniel Graßl, Landrätin Rita Röhrl, Anna Wagner vom Kreisjugendring, die Kreisbrandinspektion um KBI Christian Stiedl, der Kreisfeuerwehrverband um die stellvertretende Vorsitzende Silvia Weber und der Kreisjugendfeuerwehr-Ausschuss herzlich von Kreisjugendwart Martin Sterl (KJW) willkommen geheißen.
Den Prüfungsteilnehmern wünschte Sterl viel Erfolg. „Steter Tropfen höhlt den Stein“ bemerkte er zum Wissenstest, der heuer bereits das zweite Jahr unter dem Motto „Begegnen-Bewegen-Bewirken“ stand. Regelmäßiges Üben und Trainieren sei die beste Vorbereitung auf den aktiven Dienst, wo jeder Handgriff zu jeder Tages-und Nachtzeit in jedweder Situation sitzen müsse, und gerade das aktuelle Prüfungsthema „Fahrzeug- und Gerätekunde“ sei da sehr wichtig. Andererseits gehe es auch ums „Begegnen“ und Sich-Kennenlernen, wie etwa beim Jugendzeltlager vor einigen Wochen in Kallmünz. Sterl rief die Jugendlichen auf, ihre Freunde ebenfalls zum Mitmachen zu bewegen.
„Ihr müsst heute zeigen, was ihr draufhabt, und das verdient höchsten Respekt!“ lobte Bürgermeister Daniel Graßl das Engagement dieser vielen jungen Leute, die zum Wohle der Allgemeinheit ihre Freizeit opfern und manch anderes Hobby zurückstellen. Landrätin Rita Röhrl war fest überzeugt, dass die Prüflinge viel genug gelernt haben, um beim Wissenstest hervorragend abzuschneiden. Ihr ausdrücklicher Dank galt allen Jugendwarten und sonstigen Betreuern, die sich so hervorragend um den Nachwuchs kümmern.
Bevor Kreisbrandinspektor Christian Stiedl die Brandschutzwoche offiziell für eröffnet erklärte, übermittelte er den Anwesenden zunächst die Grüße von Kreisbrandrat Hermann Keilhofer. Die Jungfeuerwehrler erinnerte er daran, dass diesem Test noch viele folgen werden, bis sie ihre volle Einsatzfähigkeit erlangt haben werden. Nichtsdestotrotz hoffte er, dass sie bei der Stange bleiben.
Im Festzug ging es dann zur Mehrzweckhalle. Dort durften sich die Jugendlichen endlich auf ihre Fragebögen stürzen, und nur knapp 20 Minuten später war dann schon wieder alles vorbei und der letzte Zettel abgegeben. Während der Auswertung gab’s eine Brotzeit.
Nicht mal eine Stunde später konnte KJW Sterl sämtlichen Teilnehmern zum bestandenen Wissenstest gratulieren. Die einzelnen Wehren durften sich ihre Umschläge mit den Urkunden, Ausweisen und Abzeichen in alphabetischer Reihenfolge von Kreisbrandinspektor Stiedl, dem stellvertretenden Kreisjugendwart Rudolf Wurzer und Bürgermeister Graßl abholen. maw